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"Stadt aus Glas" von Paul Auster

Stadt aus Glas von Paul Auster [Link]

Klappentext:
Der Krimiautor Daniel Quinn kann kaum noch tiefer sinken. Nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes sieht er keinen Sinn mehr in seinem Leben und isoliert sich zunehmend von seiner Umwelt. Doch da klingelt eines Nachts das Telefon. Quinn übernimmt die Rolle eines Privatdetektivs und legt sich zur Tarnung den Namen Paul Auster zu.
Seine Mission besteht darin, den verrückten Religionsforscher Peter Stillman zu observieren, der nach dreizehn Jahren aus der psychiatrischen Klinik entlassen worden ist. Dessen Sohn fürchtet sich davor, dass sein verwirrter Vater ihm nach dem Leben trachten könnte. Quinn folgt Stillman kreuz und quer durch New York, doch kann er sich einfach keinen Reim auf dessen Handlungen machen. Da verschwindet Stillman plötzlich.
Die Geschichte und die Handlungen sind klar und verständlich und der Stil ist gut zu lesen. Die Nachforschungen, die Quinn über Stillmans Theorien anstellt, empfinde ich als interessant und durchaus auch anspruchsvoll.

Mich beschäftigen die Symbolik der Stillmans - des Vaters sowie des Sohns - und des echten Paul Austers, der wie Quinn Schriftsteller ist und wie der eigentlich nichts mit Detektivarbeit zu tun hat. Und welchen Grund hat ein Autor, seinen Protagonisten seinen eigenen Namen als Decknamen benutzen zu lassen?

Klingt nach einem Krimi, ist aber keiner. Ein Buch, hinter dessen Geheimnis ich nach dem ersten Lesen noch nicht ganz gekommen bin. Gefällt mir sehr, kann ich nur empfehlen!
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